Donnerstag, 10. Januar 2019

[Rezension] Jenny Han - To all the boys I've loved before




Kurzinfos:

Titel: To all the boys I've loved before (Boys Trilogie #1)
Autorin: Jenny Han
erschienen im: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Seiten: 352 Seiten
Broschierte Ausgabe
Preis (Stand 01/19): 16,00€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, Liebeskummer hatte sie schon oft, und unsterblich verliebt war sie auch schon. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester. Klar, dass sie das keinem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Denn um sich ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief, in dem sie so richtig ihr Herz ausschüttet, und legt ihn dort hinein. Diese fünf Briefe sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, an dem auf mysteriöse Weise jeder Brief seinen Empfänger erreicht und Lara Jeans rein imaginäres Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät …



Meine Meinung:

Ich weiß, alle Welt findet das Buch großartig und ach so wundervoll und zuckersüß, aber ich fands nur so "oke". 
Ich hab den Film auf Netflix gesehen, fand ihn niedlich und dadurch, dass ich auf Instagram ständig mit dem Buch konfrontiert wurde, hab ichs mir jetzt auch zu Gemüte geführt ^^
Naja. Ich muss sagen, die Geschichte an sich war süß. Der Schreibstil war angenehm und das ganze Buch hat sich leicht in unter 4 Stunden heruntergelesen.
Trotzdem - Die Geschichte war ein einziges amerikanisches Klischee. Mauerblümchen verliebt sich in Mr. Beliebt, Sex und Alkohol sind gleichbedeutend mit gesellschaftlichem Ruin und oh mein Gott, Peter hat in der siebten Klasse mal einen Spickzettel benutzt. Kill me now. 
Es kommt ganz selten vor, dass ich einen Film lieber mag als das Buch, aber To all the boys I've loved before ist genau so ein Fall. Ein netter Film - ein naja Buch. 
Lara Jean war mein größtes Problem - obwohl sie 16 Jahre alt ist kommt sie mir viel jünger vor, sie ist naiv, unreif und macht das ganze Buch über keine Entwicklung durch, sie bleibt immer die selbe und das ist vermutlich das anstrengendste an dem Buch. 
Übrigens - ich hab nach dem ersten Mal schon verstanden, dass du halb koreanisch/halb amerikanisch bist Lara Jean, kein Grund das eine Millionen Mal zu wiederholen. 
Der einzige Lichtblick in dem Buch war Peter, das war der einzige halbwegs realistisch dargestellte Mensch in diesem Buch. Er hat ein gutes Herz, aber versucht auch nicht etwas zu sein was er nicht ist. Er hat Unzulänglichkeiten, aber diese gepaart mit seinem jungenhaften Charme, machen ihn zu einem sehr liebenswerten Charakter. Danke Peter - du hast mir das Buch gerettet.
Ich werd die Reihe weiterlesen. Mal sehen ob meine Meinung noch herumgedreht werden kann.



2 von 5 Sterne




Dienstag, 8. Januar 2019

[Rezension] Marie-Sabine Roger - Das Labyrinth der Wörter




Kurzinfos:

Titel: Das Labyrinth der Wörter
Autorin: Marie-Sabine Roger
erschienen im: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 272 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 01/19): 9,00€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette – ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. Die lebenskluge alte Dame ist zudem eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.



Meine Meinung:

Hat mir gut gefallen. Das Labyrinth der Wörter ist eine kurze, leicht lesbare, leise Geschichte über Germain, der zugegebenermaßen nicht die hellste Kerze auf der Torte ist und die alte, sehr belesene Dame Margueritte, die Freunde werden. Germain hat es nicht immer leicht gehabt im Leben, ist nie gefördert worden, hat keine liebevolle Kindheit erlebt und begegnet mit Margueritte zum ersten Mal einer Person, die ihn annimmt wie er ist und die ihm mit Respekt begegnet. Es ist schön zu lesen, wie Germain über sich hinauswächst, anfängt zu lesen und wie sich Wissensdurst bei ihm bemerkbar macht. Margueritte ist einfach nur entzückend, wie sie sich alle Mühe gibt Germain das lesen schmackhaft zu machen. 
So wie ich das gelesen habe, war Das Labyrinth der Wörter vor allem ein Plädoyer für das Lesen, denn lesen ist für alle und es ist nie zu spät mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Ich finde im Übrigen, das dieses Buch von jedem angehendem Lehrer gelesen werden sollte, die Verantwortung die man als solcher hat, ist vielen meiner Meinung nach einfach nicht klar genug.
Ich hab mich ein klein wenig darüber geärgert, dass Germain immer als beschränkt dagestellt wird, denn obwohl seine ildung vielleicht nicht die beste ist - seine Gedankengänge zeigen ganz klar, dass er intelligent ist. Außerdem war es mir auch ein winziges bisschen zu seicht, ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht, vor allem in den Szenen mit Margueritte. 
Insgesamt aber ein sehr charmantes Buch, das mir viel Spaß gemacht hat! Leseempfehlung!



4 von 5 Sternen

Sonntag, 6. Januar 2019

[Rezension] Peter Ackroyd - Queer London



Kurzinfos:

Titel: Queer London - Von der Antike bis heute
Autor: Peter Ackroyd
erschienen im: Penguin Verlag
Seiten: 272 Seiten
Hardcover
Preis (Stand 01/19): 24€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

Londons größter lebender Chronist über die »gay history« seiner Stadt

Das römische Londinium war übersät mit »Wolfshöhlen«, Bordellen und heißen Bädern, in denen es hoch herging. Homosexualität galt als bewundernswert. Bis Kaiser Konstantin die Macht übernahm und mit seinen Mönchen und Missionaren für Ordnung sorgte. Zeiten der Toleranz wechselten mit Zeiten der Ächtung und Verfolgung. Heute gehört »queer London« zur britischen Hauptstadt wie Tower und Big Ben. Londons homosexuelle Szene ist die größte in Europa und eine der größten weltweit. Peter Ackroyd zeigt uns, wie seine Stadt sich diesen Platz erkämpft hat. Er zelebriert die Vielfältigkeit und Energie der Community, zeigt aber auch die Gefährdungen, denen sie zu allen Zeiten ausgesetzt war. »Ein absolut einzigartiges Leseerlebnis.« The Independent



Meine Meinung:

Mein erstes gelesenes Buch im neuen Jahr! Frohes neues euch übrigens noch!
Ich bin normalerweise nicht so der Sachbuchleser (obwohl ich mich dabei erwische, wie ich in letzter Zeit öfter mal eins lese) aber das hier hat mich echt angesprochen. Peter Ackroyd ist ja bekannter Stadtchronist von London und obwohl ich noch nie da war, hat London schon immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt (dieses Jahr will ich unbedingt hinfahren!). 
Queer London ist ein kurzer Abriss der Londoner Geschichte, beginnend von der Prä-Römischen Ära, über das Mittelalter bis in die Neuzeit. Unterteilt in 18 kurze Kapitel ist das Buch unglaublich informativ und sehr kurzweilig, Ackroyd hat eine sehr angenehme Erzählweise und er beschränkt sich nicht nur auf die queere Geschichte seiner Stadt, sondern bringt noch viel vom allgemeinen Flair der Stadt rüber. Und obwohl der Autor selbst homosexuell ist und sicherlich eine klare Meinung zum Geschehen und zu den teilweise recht drastischen Maßnahmen gegen Queere haben muss, bleibt seine Schilderung stets wertfrei und sehr objektiv, was ich sehr bewundernswert finde. Hätte ich so nicht gekonnt. 
Queer London ist kein dickes Buch, es sind nicht viele Seiten, aber trotzdem ist es vollgepackt mit Informationen, die sich teilweise nur schwer verdauen lassen. Besonders die kleinen Biografischen Abrisse queerer Persönlichkeiten haben mir besonders gut gefallen und ich bin sicher, dass es auch diese Menschen sind, die mir später noch im Gedächtnis bleiben werden.
Zusätzlich ist jedes Kapitel noch mit einer kleinen Grafik bebildert und auf hochwertigerem Papier finden sich an zwei Stellen noch Farbbilder inklusive kleiner Erläuterungen, was ich toll fand, Sachbücher leben durch visuelle Untermalungen.
Insgesamt ein informatives, gut rechercheriertes (Quellen sind im Buch hinterlegt) und interessant geschriebenes Buch über London und seine queere Geschichte. 
Sehr lesenswert.


5 von 5 Sterne

Freitag, 28. Dezember 2018

[Rezension] Thomas Käsbohrer - Die vergessenen Inseln




Kurzinfos:

Titel: Die vergessenen Inseln: Eine Reise durch die Geschichte der         Welt und zu mir selbst
Autor: Thomas Käsbohrer
erschienen im: Penguin Verlag
Seiten: 512 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 12/18): 15,00€



Klappentext:

Thomas Käsbohrer fühlt sich dort am wohlsten, wo nur noch Himmel, Wind und Wasser sind. Neun Monate im Jahr verbringt er auf dem Segelschiff und trotzt der Unwirtlichkeit des Meeres. Für »Die vergessenen Inseln« reist er durch das Mittelmeer, steuert große Eilande wie Sizilien an, aber auch fast vergessene wie Palagruža. Auf jeder Insel entdeckt er eine Geschichte, die über den Ort hinausweist und zeigt, warum unsere Welt so wurde, wie sie ist. Käsbohrer erzählt von dem Abenteuer, allein auf offener See zu sein, er bringt uns die Sehnsucht nach Weite nahe, die wir alle in uns tragen, und verdichtet seine Reise zu einer Geschichte der Welt, die so noch nicht erzählt wurde.



Meine Meinung:

Laut Jochen Malmsheimer ist die langweiligste Form der Literatur der Reisebericht. Nun liebe ich Jochen Malmsheimer heiß und innig, aber mit die vergessenen Inseln noch frisch im Gedächtnis, kann ich dem Herrn Malmsheimer da nicht so ganz zustimmen. Tatsächlich kann ich ihm nicht mal zu einem gewissen Teil zustimmen. Dieser Reisebericht ist nämlich so ungefähr das Gegenteil von langweilig. Nämlich spannend, informativ und er erzählt mehr als nur eine Geschichte:
Thomas Käsbohrer nimmt den Leser mit auf eine Segelreise durch das Mittelmeer, macht halt an größeren und kleineren Inseln und führt uns durch Jahrhunderte Inselgeschichte. All das liest sich keineswegs langatmig (auch wenn 500+ Seiten das vermuten lassen könten), sondern durchgehend interessant und spannend. 
Ein ganz und gar großartiges Buch, für jeden, der ein wenig geschichtsaffin ist und sich für die Inseln im Mittelmeer interessiert. 
Obwohl Käsbohrer natürlich segelnd von Insel zu Insel schippert, würde ich nicht sagen, dass es sich hier um ein Buch handelt bei welchem das Segeln im Vordergrund steht, die Inseln sind der Star, segeln höchtens ein Nebendarsteller. 
Insgesamt ein echt interessantes Buch, bei dem es Spaß macht sich ein bisschen mit Geschichte auseinanderzusetzen. Kudos Herr Käsbohrer :D



5 von 5 Sterne


Dienstag, 25. Dezember 2018

[Rezension] Jilliane Hoffman -Cupido




Kurzinfos:

Titel: Cupido (C.J. Townsend #1)
Autor: Jilliane Hoffman
erschienen im: Rowolth Verlag
Seiten: 476 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 12/18): 10,99€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Der Alptraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment, hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet ...
C. J. ist Staatsanwältin in Miami, und sie ist ein As. Eines Tages schnappt die Polizei bei einer zufälligen Verkehrskontrolle einen psychopathischen Serienkiller, nach dem seit Monaten gefahndet wird. Weil C. J. die Beste ist, betraut man sie mit der Anklage. Aber als ihr der Mann vorgeführt wird, den sie im Polizeijargon Cupido nennen, ist sie wie gelähmt. Es besteht kein Zweifel: ihr gegenüber sitzt der Mann, der sie vor 12 Jahren eine ganze, entsetzliche Nacht lang gefoltert und vergewaltigt hat. Wider alle Vernunft will C. J. nur eins: Vergeltung. Dabei vergisst sie, dass Rache auch blind machen kann. Blind gegenüber der tödlichen Gefahr, die für sie von Cupido noch immer ausgeht ...
 



Meine Meinung:

Ich bin normalerweise kein Thriller oder Krimi-Fan, aber das hat sich ganz gut gelesen. Normalerweise fokussieren sich solche Krimis ja eher auf die Polizisten und wie die ihre Ermittlungsarbeit machen, aber hier ist die Hauptperson eine Staatsanwältin und man begleitet sie auch durch den Alltag einer solchen, mitsamt der ganzen Hürden die man in der Gerichtswelt nehmen muss, den Medien, dem Stress und der engen Zusammenarbeit mit den Polizisten. Dieser Aspekt des Buches hat mir sehr gut gefallen, es war echt interessant und es war auch wirklich sehr authentisch geschrieben. 
Man startet sehr fulminant in die Geschichte und auch der letzte Teil war richtg stark, ich hab das Ende, absolut nicht vorhersehen können, wenngleich ich es schön gefunden hätte, wenn es nicht so aprubt kam. Der Mittelteil war leicht langatmig, da wär ein weniger kurzfristiges Ende auf jeden Fall drin gewesen.
Insgesamt war es mir auch eine winzige Kleinigkeit zu klischeehaft - Ich meine ein böser Bub mit Clownsmaske? Halloooo? Gehts noch stereotypischer? Im übrigen, auch wenn ich C.J.s Verhalten bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann - eine Menge was sie tut ist doch sehr unethisch und das macht die ganze Sache für mich sehr unrund, vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin selber als Staatsanwältni gearbeitet hat. 
Trotzdem hat mir das Buch besser gefallen, als ich erwartet hätte. Die Reihe würd ich auf jeden Fall weiterlesen :-)



3,75 von 5 Sternen

Sonntag, 9. Dezember 2018

[Rezension] Jeaniene Frost - Nachtjägerin


Kurzinfos:

Titel: Nachtjägerin (Die Welt von Cat und Bones Teil 1)
Autorin: Jeaniene Frost
erschienen im: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 416 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 12/18): 8,99€


Klappentext:

Sarkastisch, gefährlich, aber auch unvergleichlich sexy – das sind die Vampire von Jeaniene Frost

Der Vampir Spade ist alt und mächtig, doch seit seine große Liebe starb, ist er nicht mehr bereit, sich zu binden. Bis er Denise MacGregor kennenlernt! Aber die junge Frau hasst Vampire, denn ihr Mann wurde von den Blutsaugern ermordet. Spade ist sofort klar, dass sie für ihn tabu ist. Da bittet Denise ihn um Hilfe. Spade weiß, dass er diese nicht gewähren sollte. Sobald der erste verführerische Tropfen Blut fließt, sind sie beide auf immer verloren. Doch wird er dieser Versuchung widerstehen können?




Meine Meinung:

Nachtjägerin ist ein Spin-Off-Roman zu der Buchserie Nighthuntress von Jeaniene Frost und ich bin ganz ehrlich - keine Ahnung warum ich da so lange einen Bogen drum gemacht habe! Chronologisch setzt das Geschehen hier etwa nach Band 4 ein, daher würd ich empfehlen mindestens schon so weit zu lesen bevor zu diesem Buch hier gegriffen wird. 

Ich hab die gut 400 Seiten in einem Rutsch durchgelesen, die Geschichte von Denise und Spade hat mir echt gut gefallen. Beide werden mir in dem Buch als absolut glaubhafte Charaktere geschildert, die beide mit ihren Dämonen zu kämpfen haben (zuzüglich zu dem richtigen Dämon auch noch mit metaphorischen Dämonen, hihi) und trotzdem schnell auch den Blick füreinander finden. Ich mochte die Liebesgeschichte, sie hat sich glaubwürdig entwickelt, hat der Hauptstoryline nie die Show gestohlen und hat sich sehr organisch in den Plot eingefügt. Me likes!
Ansonsten - ich hab mich gefreut in diesem Buch auch wieder auf alte Bekannte zu treffen - besonders Ian liebe ich ja, er ist einfach großartig! 
Frau Frost hat einen wunderbaren leichten und flüssigen Erzählstil, die Seiten fliegen nur so dahin und es hat Spaß gemacht zu lesen. Das ist die Jeaniene Frost, die ich während der Cat und Bones Serie lieben gelernt habe, grandioser Erzählstil.

Ich bin jetzt schon ganz gespannt auf den Folgeband Rubinroter Schatten, der die Geschichte von Mencheres bereithält! 


4 von 5 Sternen

Mittwoch, 5. Dezember 2018

[Gedanken] Mängelexemplare

                                                                                                   © vanessa.liest



Ich bin ganz ehrlich. Ich hab ein Problem. Ich bin bookaholic und ich kaufe mehr Bücher als es meinem schmalem Studentengeldbeutel gut tut. Ich liebe Bücher. 
Ich höre oft, dass Leute nicht so gerne Mängelexemplare kaufen, eben wegen des Stempels und weil hin und wieder eine kleine Macke drin ist, aber für mich sind Mängelexemplare die Rettung, ich kann Bücher kaufen, muss aber nur halb so viel Geld dafür ausgeben. Großartig, oder nicht? 
Ich muss auch sagen, es macht mir nur wenig, dass es auf dem Schnitt dann diesen Stempel gibt (Protipp: Mit Schmirgelpapier lässt sich der sogar leicht entfernen, bin nur immer zu faul dafür) und im Regal sieht man den ja sowieso nicht. 
Natürlich ist mir nicht egal wie ein Buch aussieht, ich schau mir genau so gerne hübsche Cover an wie jeder andere Mensch auch und ich will Bücher einer Reihe immer im gleichen Ausgabenformat haben, aber der Zustand ist tatsächlich zweitrangig. Solang keine Seiten fehlen bin ich da leidenschaftslos. 
Im übrigen sind Mängelexemplare sowieso meistens, bis auf den Stempel eben,vollkommen in Ordnung :D

Wie seht ihr das? Kauf ihr auch gerne mal ein Mängelexemplar, oder geht das für euch gar nicht?



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[Rezension] Jenny Han - To all the boys I've loved before

Kurzinfos: Titel: To all the boys I've loved before (Boys Trilogie #1) Autorin: Jenny Han erschienen im:  Carl Hanser Verlag...