Donnerstag, 12. März 2020

[Rezension] Leonie Lastella - Das Licht von tausend Sternen

Kurzinfos:

Titel: Das Licht von tausend Sternen
Autorin: Leonie Lastella
erschienen im: dtv Verlag
brochierte Ausgabe
Preis (Stand 03/20): 12,95€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

in Roman, so unvergesslich wie die erste Liebe
Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontaneität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens …



Zwischenbemerkung:

Ich hatte das große Glück, gemeinsam mit anderen netten Bloggerinnen zum dtv Verlag nach München eingeladen worden zu sein um dort zusammen mit der wahnsinnig netten Leonie Lastella ihr Buch zu feiern. Es gab eine kleine Lesung (inklusive Sneak Peak auf ihr neues Buch - freut euch!), viel zu snacken und zu tratschen! Es war eine wahnsinnig tolle Erfahrung für mich, es hat total Spaß gemacht die anderen Bloggerinnen, die lieben Mädels vom dtv und natürlich auch Leonie Lastella und ihre Lektorin kennenzulernen! Ein riesen Spaß!



Meine Meinung:

 Ich muss ganz ehrlich sagen - ich hab das Buch super gerne gelesen. In einem Rutsch und ohne Pause. Es war so schön.

Harpers Bruder ist Autist und dementsprechend muss Harper viel für ihren Bruder und auch für ihre alleinerziehende Mutter da sein. Nebenher geht sie zur Uni, ist eine fleißige Studentin und bricht nie aus ihrer Routine aus. Bis sie Ashton trifft, der, sofort von ihr verzaubert, kein "nein" ihrerseits akzeptiert. Doch auch Ashton kommt nicht ohne Gepäck...

Ein Buch, in dem die Autorin über das Phänomen "Schattenkinder" schreiben wollte; Kinder, die im Schatten ihrer Geschwister stehen, weil diese ein besondere Betreuung benötigen (eben etwa durch eine Krankheit) und dementsprechend von den Eltern weniger Aufmerksamkeit erhalten. Ein Thema, das sie in das Licht von tausend Sternen wunderschön umgesetzt hat und eben diesen Schattenkinder auch einmal den Glanz vom Mittelpunkt geschenkt hat.

Ich bin ja muss ich zugeben, absoluter Harper Fan. Ich mochte es wie stark sie für ihre Familie ist, wie bedingungslos sie ihren Bruder liebt, obwohl er sie immer wieder vor Herausforderungen stellt. Sie war mir wahnsinnig sympathisch. 
Alle Figuren, die Hauptfiguren wie auch die Nebenfiguren waren so liebevoll gezeichnet, ich hab mit ihnen gelacht, mitgelitten, hab mich gefreut und auch ein Tränchen verdrückt und genauso müssen Romane sein finde ich. 

Mir hat der Roman so viel Spaß gemacht. Ich wurde zum nachdenken angeregt, vor allem was das Thema Autismus angeht und ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen. Es war mir ein inneres Blumenpflücken dieses Buch zu lesen!



5 von 5 Sterne





 


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