Donnerstag, 6. Februar 2020

[Rezension] Kresley Cole - Die Geliebte des Captains







Kurzinfos:

Titel: Die Geliebte des Captains (Sutherland Brothers #1)
Autorin: Kresley Cole
erschienen im: LYX Verlag
Seiten: 416 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 02/20): 9,99€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Als ihr Vater inhaftiert wird, übernimmt die Kapitänstochter Nicole Lassiter kurzerhand das Kommando auf der Bella Nicola. Denn der einzige Weg, ihm zu helfen und das Geschäft zu retten, ist, das Great Circle Race von England nach Australien zu gewinnen. Für die selbstbewusste Nicole eigentlich kein Problem - wäre da nicht der adlige Kapitän Derek Sutherland. Schon bei ihrem ersten Treffen spürt sie ein unerklärlich starkes Verlangen, doch Derek ist der größte Konkurrent ihres Vaters und damit tabu. Als ein Sturm ihr Schiff zerstört, ist es ausgerechnet Derek, der sie und ihre Crew rettet ...


Meine Meinung: 


Ich mag historische Romane, die so ein bisschen in die Schundliteraturnische fällt (und mit "Schundliteratur" meine ich absolut nichts negatives!)
Nicole, die 20-jährige Tochter eines echten Seebärs übernimmt zusammen mit dem Iren Chancey die Kontrolle über das Schiff ihres Vaters und macht sich auf den Weg ein wichtiges Rennen zu gewinnen, immer präsent Captain Sutherland, der Erzfeind ihres Vaters, ein Trunkenbold ohne Moral und Ambitionen, dem sie scheinbar nicht aus dem Weg gehen kann...

Ich bin so ein bisschen zwiegespalten tatsächlich, auf der einen Seite ist das Buch natürlich wahnsinnig klischeebehaftet, supercheesy und vor allem an den intimeren Stellen entweder suboptimal übersetzt, oder einfach noch ein wenig ungelenk geschrieben. Aber darüber kann man vermutlich hinwegsehen, wenn man bedenkt, dass Die Geliebte des Captains der Erstling der Autorin war. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden ständig einfach nur voreinander weggelaufen sind. Dann finden sie sich, dann läuft sie weg. Dann finden sie sich wieder, dann läuft er weg. Dieses Buch gehört absolut zu der Sorte wo alle Plotprobleme durch ein oder zwei Gespräche hätten gelöst werden können, was es teilweise zu einer sehr frustrierenden Lektüre gemacht hat.
Trotzdem hab ich das Buch meistens sehr gerne gelesen. Die Dialoge waren scharfzüngig, witzig und ich weiß nicht, wie man Nicole nicht mögen könnte. That bitch is fierce!
Dadurch, dass die Reise von England über Brasilien nach Kapstadt bis nach Australien ging, kam das Buch auch noch mit einer Prise Wanderslust und Fernweh, das ist tatsächlich schön gewesen zu lesen.

Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch. Kein Lieblingsbuchpotential und auch nichts was ich nocheinmal lesen würde. Aber nett.


3 von 5 Sterne

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