Dienstag, 21. Januar 2020

[Rezension] Jennifer L. Armentrout - Deadly Ever After






Kurzinfos:

Titel: Deadly Ever After
Autorin: Jennifer L. Armentrout
erschienen im: Piper Verlag
Seiten: 416 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 01/20): 10€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Vor zehn Jahren entkam Sasha nur knapp einem Serienkiller, der mehrere Frauen auf bestialische Weise hingerichtet und als Bräute drapiert hat. Schwer traumatisiert verließ sie ihre Heimat und brach alle Kontakte ab. Doch nun kehrt sie zurück. Als Sasha ihren attraktiven Exfreund Cole, mittler­weile FBI-Agent, wiedersieht, verspürt sie sofort heißes Herzklopfen. Und Cole hat auf sie gewartet. Aber bevor die beiden ihre Sehnsucht stillen können, wird eine tote Frau geborgen. Genau dort, wo der Serienkiller vor zehn Jahren seine Leichen deponierte. Ist Sashas Leben erneut in Gefahr?


Meine Meinung:

Eines muss man der Frau Armentrout lassen - schreiben kann sie. Deadly Ever After liest sich schnell, locker und flockig runter. Ich hab das Buch bei jemanden auf goodreads gesehen (Shoutout zur Conny :D), hab es mir spontan gekauft und dann am selben Tag noch in einem Rutsch durchgelesen. Man liest sich schnell fest, die knapp 400 Seiten sind richtige Pageturner, ganz so, wie man es von Frau Armentrout gewohnt ist.
Ich mochte Sasha, sie hat viel durchgemacht und ich hab ihr das auch abgenommen, es war schön zu sehen, wie sich über die länge des Buches immer besser öffnen konnte und wie sie ein bisschen hat heilen können. Sie war ein schön angelegter Charakter und die Seiten sind mit ihr nur so dahingeflogen. Cole. Naja. Scheinbar war er sexy. Außerordentlich sexy. Um die liebe Conny zu zitieren - "sexy Unterarme, sexy Bauchmuskeln, sexy Hintern" alles an diesem Mann ist sexy und das ist auch schon so ungefähr das einzige was an dem Herrn herauszustechen scheint. Ich hab schon andere Bücher von Frau Armentrout gelesen und sie tendiert manchmal dazu zuviel Schmalz in die Geschichte zu pusten. Ich meine, halb soviel Sexyness wäre auch noch genug gewesen. Mehr als genug.
Die Liebesgeschichte selber - mei war nett. Es ging mir ein bisschen schnell und obwohl das Tempo in der Geschichte selbst auch thematisiert wurde, wars mir trotzdem zu schnell! Auf der einen Seite zickt sie den armen Mann noch an und flups - da knutschen sie auch schon. Aber gut. Kann man machen denke ich.
Man vergisst fast, dass Deadly Ever After ein "sexy Crime" ist, um jetzt mal mit dem Cover zu sprechen. Tatsächlich lag die Auflösung schon nach den ersten hundert Seiten so ziemlich auf der Hand, ich bin zwischendurch mal kurz ins Zweifeln gekommen, aber insgesamt war die Auflösung zumindest für mich, relativ offensichtlich. Was mir allerdings nicht den Spaß am lesen genommen hat. Wie bei Colombo ist eben auch der Weg zur Auflösung spannend.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Nichts herausstechendes, aber solide und kurzweilig. Kann man für verregnete Samstage und schlaflose Nächte gut empfehlen.

3,5 von 5 Sterne

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