Mittwoch, 22. Januar 2020

[Rezension] Biancia Iosivoni - Sturmtochter Für immer verloren






Kurzinfos:

Titel: Sturmtochter Für immer verloren (Sturmtochter #2)
Autorin: Bianca Iosivoni
erschienen im: Ravensburger Verlag
Seiten: 448 Seiten
brochierte Ausgabe
Preis (Stand 01/20): 14,99€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

Wenn die Wellen tosen. Blitze, Wind, Erde und Feuer aufbegehren. Wenn eine uralte Fehde sich neu entfacht und jeder Kuss einen Wirbelsturm herbeiruft – dann ist die Zeit der Sturmkrieger gekommen.

Unaufhaltsam tauchen neue, stärkere Elementare auf der Isle of Skye auf und Ava verliert zunehmend die Kontrolle über ihre Fähigkeiten. Nicht einmal Lance, dem sie mit ihrem Leben vertraut, kann ihr noch helfen. Als das Tribunal Ava als Gefahr für die Clans einstuft, wird die Jagd auf sie eröffnet. Ava flieht – nicht nur vor den Sturmkriegern, sondern auch vor ihren eigenen Kräften, die sich sogar gegen die Menschen richten, die sie am meisten liebt.



Meine Meinung:

Was soll ich sagen, diese Reihe frustriert mich auch im zweiten Band fröhlich weiter. Die ersten 200 Seiten passiert effektiv nichts und auf den letzten 100 Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse. Im ersten Teil will ich das Buch einfach nur zuschlagen und wegschmeißen und ich sag euch, wenn ich im dritten Teil weiter so belanglose Phrasen und Wiederholungen lesen muss, mach ich das vielleicht sogar (vermutlich nicht, aber meeeeh! Verschenktes Potential macht mich so wütend!).
Verdammte Axt. Ich wollte das Buch ganz schlimm finden, aber am Schluss mochte ich es dann doch. Gut von Frau Iosivoni, dass sie den aufregenden Part an den Schluss gepackt hat, sodass mir das Buch insgesamt dann doch wieder gefallen hat.
Trotzdem. Die ganze Dolch-Geschichte schien mir viel zu einfach gelöst, genauso wie Isla und Konsorten. Das hatte alles so einen schalen Deus-Ex-Machina-Beigeschmack. Wir brauchen da noch wen für diese oder jene Funkion? Zaubern wir sie einfach flux aus dem Hut. Kann man machen, aber naja..
Die Plotsuppe brodelt immer mehr vor sich hin, die unvorhergesehenen Plottwists häufen sich und diese ganze Clanintregiererei finde ich sowohl spannend, als auch noch ein wenig undurchschaubar, mal sehn wie das noch weitergeht.
Ich hab mich auch über die neuen Charaktere gefreut, sowohl Bowen als auch Sloan scheinen mir interessante Charaktere, obwohl beide ähnlich gestrickt zu sein scheinen.
Insgesamt fand ich Band 1 noch besser, aber die Geschichte wird, wie ich zugeben muss immer besser. 
Kleiner Spoiler-Alert: Ich musste ein bisschen lachen. Ich erinnere mich, wie ich nach dem ersten Band unbedingt wollte, dass der Feuerchief nicht der offensichtliche Bösewicht sei und wie toll ich es gefunden hätte wenn zur Abwechslung mal der Luftchief der Böse wäre. Was soll ich sagen. Ich musste echt lachen.


3,5 von 5 Sterne


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

[Rezension] Paul Auster - Die New York Trilogie

Kurzinfos: Titel: Die New York Trilogie Autor: Paul Auster erschienen im: Rowohlt Verlag Seiten: 416 Seiten Taschenbuch Preis (Stan...