Montag, 22. Juli 2019

[Rezension] Simona Ahrnstedt - Ein Einziges Geheimnis



Kurzinfos:

Titel: Ein Einziges Geheimnis (One Night Only #2)
Autorin: Simona Ahrnstedt
erschienen im: LYX Verlag
Seiten: 672 Seiten
brochierte Ausgabe
Preis (Stand 07/19): 14,99€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Alexander de la Grip ist für zwei Dinge bekannt: sein Aussehen und seine Frauengeschichten. Die Medien bezeichnen ihn als schwedischen Jetset-Prinzen, doch dass Alexander seine Nächte mit Partys und Sex verbringt, um so der grausamen Leere in seinem Innern zu entkommen, ahnt niemand. Als er auf die toughe Ärztin Isobel Sørensen trifft, weiß er sofort, dass sie seine nächste Eroberung sein wird. Aber auch Isobel verbirgt ein Geheimnis: Ihre Non-Profit-Organisation Medpax steckt in finanziellen Schwierigkeiten, und sie braucht dringend Geld. Geld, das Alexander im Überfluss besitzt. Doch was als Spiel beginnt, wird bitterer Ernst, als Alexander und Isobel erkennen, dass die Menschen nicht immer sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Und während die beiden sich immer näher kommen, sind sie gezwungen, alles infrage zu stellen, was sie zu wissen glaubten.


Meine Meinung:

Jetzt bin ich endlich zum zweiten Teil der One Night Only Reihe von Simona Ahrnstedt gekommen, nachdem ich Teil 1 fast schon vor einem Jahr gelesen habe, war es hie und da ein bisschen schwierig wieder in die Story und in das Setting zu finden. Obwohl Ein Einziges Geheimnis auch unabhängig von seinem Vorgänger gelesen werden kann, ist es meiner Meinung doch sinnvoll Teil 1 vorneweg zu lesen. Viele Charaktere besuchen uns hier noch einmal, man erfährt mehr über die Kindheit der de la Grip-Geschwister, abgesehen natürlich von Alexander, wird auch Peter, der in Ungnade gefallene älteste Sohn, einigermaßen beleuchtet. Diese Nebengeschichte fand ich ziemlich großartig, denn auch wenn ich gewisse Antipathien mit Peter verbinde, war ich zum Ende hin einigermaßen versöhnt mit seiner Person.
Insgesamt ist Ein Einziges Geheimnis eine gelungene Fortsetzung, die schwedische High Society ist mir persönlich sehr fern und ich fand es sehr interessant und spannend von Schlössern und pompösen Hochzeiten zu lesen und wo in Teil 1 noch ein Fokus auf der Finanzwelt lag, wird hier viel von der Arbeit der Ärztin Isobel berichtet. Besonders eindringlich natürlich ihre Arbeit im Chad, sehr eindringlich und soweit ich das beurteilen kann sehr gut recherchiert. Isobel ist eine starke Frau, kompetent, mit Prinzipien, ohne Frage eine sehr interessante Persönlichkeit, allerdings sind wir nie besonders warm miteinander geworden. Das gleiche mit Alexander, er hat seine interessante Ecken, aber insgesamt war er mir zu perfekt, zu "smooth". 
Zusammen haben die beiden trotzdem ein schönes Paar abgegeben, obwohl ich Alexander den Partyboy irgendwie schlecht abgenommen habe.
Vom Plot her find ich das Buch ein bisschen überladen - Es fängt als rosarote Leifenblasen-mäßiger-0815 Liebesroman an, nimmt dann über einen kleinen Schlenker unerwartet ein bisschen Sadomaso mit und endet dann in 96 Hours - Taken. Fand ich ein bisschen too much, aber gut, das Buch ist einigermaßen lang. Trotzdem, das Ende war mir bisschen zu viel des guten Willens. Dann lieber noch ein Buch schreiben.


3 von 5 Sterne

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