Montag, 1. April 2019

[Rezension] szenische Lesung - Michael Eickhorst - Das Monster von Marbles Cove


Kurzinfos:

Titel: Das Monster von Marbles Cove (Lady Bedfort #103)
Autor: Michael Eickhorst
gelesen von: Dennis Rohling
erschienen bei: Greenskull Entertainment
Spieldauer: 2 Stunden 2 Minuten
verfügbar bei Spotify
Preis (Stand: 04/19): 8,99€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

Manchmal ist der vermeintlich beste Freund nichts anderes als ein Psychopath, der einem zum eigenen Lustgewinn eine Scheinfreundschaft vorgaukelt. Und als Meister der Täuschung verstehen diese Menschen es perfekt, ihre Opfer mit jedem weiteren Tag weiter zu destabilisieren. Wenn man dies durchschaut hat und sich von ihnen lossagt, beginnt der Psychoterror meist erst richtig. 
So geschieht es auch Harry Child, einem Freund von Max. Anfangs glaubt er noch, dass alles nur Zufälle sind, aber das perfide Spiel seines ehemals besten Freundes Joshua Corbyn wird von Tag zu Tag beklemmender. Und als Lady Bedfort sich der Sache annimmt, ist es bereits zu spät... 



Meine Meinung:

Erst einmal - Das ist die zweite inszenierte Lesung, die ich mir zu Gemüte geführt habe und auch hier, wie auch bei Episode 102 muss ich wieder sagen, dass die Lesung echt gut gemacht worden ist. Vor allem die Geräusche, die verschiedenen Toneinstellungen - das alles zeigt mir, dass da jemand mit Liebe zum Detail und mit Leidenschaft vor dem Mischpult und dem Mikrofon sitzt. Absolut schön auch gelesen von "Max" aka Dennis Rohling. Hat mir gut gefallen und war absolut gut und einfach zum zuhören.

Zum Fall selber - er ist ein bisschen schwächer als seine zwei Vorgänger, aber immer noch gut. Ich hab das Gefühl, dass die Episoden sich seit dem Medienwechsel immer ein wenig mehr von Lady Bedfort als Mittelpunkt entfernen und der Fokus sehr viel weiter gefasst wird, was wohl auch daran liegt, dass aus der Perspektive von Max erzählt wird. Der innere Kreis - Lady Bedfort und Max, eventuell auch mal Inspektor Miller - bricht immer mehr auf und die ganze Dynamik ist auf einmal eine ganz andere. Ich bin mir noch nicht ganz sicher wie ich das finde - ich schieb das mal noch auf die Bank und schaue wie sich das noch entwickelt ^^
Ich mochte den Fall - vielleicht einfach auch, weil ich einen guten Psychopathen schätze. Joshua Corbyn ist ziemlich abgedreht und abgedrehte Leute sind meines Erachtens immer die interessanteren. Genauso Alistair May (seine Familienverhältnisse - WTF einfach nur xD xD wobei "May" ja auch nicht der Mädchenname von Theresa May ist und sie, nachdem sie ihn angenommen hat auch nie solo war - aber ich nehme an künstlerische Freiheit ist erlaubt, witzig war der Abschnitt auf jeden Fall) - ein richtig toller Charakter, ich bin richtig hyped, dass er in Zukunft wohl auch öfters vorkommt. :D
Soweit zu den Dingen die ich mochte - ich hatte ein winziges Problem mit dem ganzen "Schaut her ich esse kein Fleisch, schaut her ich grille Gemüse" - Part, ich finde das wahnsinnig unsympathisch, wenn Vegies und Veganer ständig darauf hinweisen, dass sie Vegies sind. Und ich mag Max, wirklich, ich hab ihn total lieb, aber in dem Moment dachte ich nur "boah sei einfach ruhig.". 

Insgesamt - ein sehr leiser Fall, der ohne blutigen Mord gut auskommt, ich hab Lady Bedfort ein bisschen vermisst, sie hat sich ein bisschen rar gemacht - hoffentlich geht es ihr bald besser ♥ 



4 von 5 Sterne

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