Sonntag, 10. März 2019

[Rezension] Anne Kidd Taylor - Shark Club




Kurzinfos:

Titel: Shark Club - Eine Liebe so ewig wie das Meer
Autorin: Ann Kidd Taylor
erschienen im: Penguin Verlag
Seiten: 416 Seiten
Brochierte Ausgabe
Preis (Stand 03/19): 13,00€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

So ewig wie das Meer. So unvergesslich wie der erste Kuss. Manchmal ist Liebe für immer. 

An einem Sommermorgen erlebt die zwölfjährige Maeve an einem Strand in Florida zwei Dinge, die ihr Leben für immer verändern: Sie küsst Daniel, ihre erste große Liebe. Und sie wird von einem Hai gebissen. 

Achtzehn Jahre später reist Maeve als Meeresbiologin um die Welt und erforscht das Verhalten von Haien. Doch an ihrem dreißigsten Geburtstag kehrt sie zurück in das Hotel ihrer Großmutter, in dem sie aufwuchs. Und an den Strand, den sie noch immer mit Daniel verbindet. Als sie dort einem kleinen Mädchen begegnet, wird ihr klar, dass sie nicht ewig fliehen kann. Vor ihrer Vergangenheit, vor der Liebe – und vor dem Mann, der ihr Herz brach



Meine Meinung:

Ein nettes kleines Chick-Lit Buch für zwischendurch. Das Hai-Thema hat mir gefallen, das war mal was anderes und ich hatte Hai-Finning, also das brutale Abschneiden von Haiflossen, bis dato nicht auf dem Schirm und fand das sehr interessant, ein ungewöhnlich ernstes Thema für eine leichte Sommerlektüre, aber sehr gelungen in den Plot eingebaut. Überhaupt, die Leidenschaft, die Maeve und wohl auch die Autorin für das Thema Haie haben, ist ansteckend und ich hab mich dabei erwischt, dass ich mir Bilder von Koboldhaien und Zitronenhaien angeschaut habe. Ein mitreißendes Motiv. Überhaupt war auch der Schreibstil wunderschön zu lesen, man merkt, dass die Autorin auf jeden Fall Talent zum schreiben hat, sie kann tolle Bilder malen, Das Hotel der Musen, das Meer - ich hatte beinahe den salzigen Meergeruch in der Nase.

Was den ganzen Rest angeht - naja, war so lala. Den Untertitel "Eine Liebe so ewig wie das Meer" finde ich ein bisschen irreführend, die Liebesgeschichte ist durchgehend einfach nur enttäuschend. Ich mag Daniel nicht. Er ist zwar süß mit seiner Tochter Hazel (Hazel hat mir die ganze Story gerettet, sie war Zucker!), aber in Bezug auf sein Liebesleben ist er doch ziemlich kompromisslos und egoistisch.
Der kleine Mysteryaspekt in der Geschichte, die Frage danach wer in der Gegend den Haien ihre Flossen abschneidet, war zwar eine gute Idee, aber es war einfach zu schnell und zu einfach aufgelöst, da lag so viel Potential drin. 
A propos Potential - die Charaktere sind mir auch allesamt zu oberflächlich gehalten. Da wäre so viel mehr gegangen - schade. Verschenktes Potential.

Insgesamt war das Buch gut zu lesen und als leichte Sommerlektüre sicher geeignet, aber irgendwie doch nur halbgegoren. Das Hai-Thema hat mir gefallen, aber das war dann auch scho alles.

3 von 5 Sterne


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