Freitag, 18. Januar 2019

[Rezension] Christopher Paolini - Die Gabel, die Hexe und der Wurm




Kurzinfos:

Titel: Die Gabel, die Hexe und der Wurm (Geschichten aus Alagaësia #1)
Autor: Christopher Paolini
erschienen im: cbj Verlag
Seiten: 304 Seiten
gebundene Ausgabe
Preis (Stand 01/19): 18,00€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Ein Wanderer und ein verfluchtes Kind. Zaubersprüche und Magie. Und natürlich Drachen. 
Willkommen zurück in Eragons Welt!

Es ist ein Jahr her, dass Eragon aus Alagaësia aufgebrochen ist auf der Suche nach dem geeigneten Ort, um eine neue Generation Drachenreiter auszubilden. Jetzt kämpft er mit unendlich vielen Aufgaben: Er muss einen riesigen Drachenhorst bauen, Dracheneier bewachen und mit kriegerischen Urgals, stolzen Elfen und eigensinnigen Zwergen zurechtkommen. Doch da eröffnen ihm eine Vision der Eldunarí, unerwartete Besucher und eine spannende Legende der Urgals neue Perspektiven.

Dieser Band enthält drei neue Geschichten aus Alagaësia und führt Eragon an den Beginn eines neuen Abenteuers. Außerdem enthüllt das Buch Auszüge aus der Biografie der unvergesslichen Kräuterhexe und Weissagerin Angela … geschrieben von Angela Paolini, der Schwester des Autors, die ihn zu dieser Figur inspiriert hat. 


Meine Meinung:

Eragon. Ich muss sagen, Eragon ist vermutlich meine liebste Fantasy Reihe neben Harry Potter. Der Drachenreiter hat mich durch meine Schulzeit begleitet, ich habe mit Solembum, Nasuada und Angela so manche Nacht mit der Taschenlampe unter der Bettdecke verbracht und Arya war die erste Frau, neben meiner Mama, die ich so richtig bewunderte. Eragon war immer da für mich und ich habe die Reihe mehr als hin und wieder mal aus dem Regal genommen um die Figuren zu besuchen, die über die Jahre Freunde geworden sind. Eragon ist Liebe.
Daher war ich verständlicherweise mehr als nur aus dem Häuschen, als der cbj Verlag Zuwachs zur Ergaon-Geschichte verlauten ließ. Ohne Witz, ich bin sicher eine halbe Stunde hoch und runter gehüpft und als der Postbote dann den heiß ersehnten Schatz endlich brachte, hab ich alles stehn und liegenlassen und hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Meine Uniskripte haben böse geschaut, aber das war mir dann auch wurscht.
Nach zweieinhalb Stunden war es dann auch wieder vorüber. Kurzer Lesespaß.
Zuerst mal, obwohl es im Klappentext ja schon steht, hier nochmal ganz klar die Info - das ist kein Roman, keine epische Geschichte, wie man sie von Paolinis früheren Eragon-Werken gewohnt ist. Es sind drei kleine Geschichten, unterteilt in jeweils drei Kapitel, mit einer handlungsarmen Rahmenhandlung, die von Eragon handelt, ein Jahr nach seinem Sieg über Galbatorix. 
Ich mochte die erste Geschichte, die Gabel, in der wir Murtagh kurz besuchen. Ich mochte Murtagh immer, von daher war es nett zu hören wie es ihm so geht. 
Die zweite Geschichte, die Hexe: ohne große Überraschung geht es hier um Angela, die Eragon ihre Memoiren präsentiert. Diese Geschichte wurde nicht von Christopher Paolini, sondern von seiner Schwester Angela geschrieben! Ich mochte ihren Schreibstil, sie hat definitiv Talent, aber ich habe nicht wirklich viel von der Kräuterhexe Angela in der Geschichte von Angela Paolini wiedergefunden, was ich schade fand, Angela ist eine von meinen liebsten Figuren in Alagaësia, deswegen hat mich das doch einigermaßen hart getroffen.
Am liebsten mochte ich allerdings die dritte Geschichte, die Geschichte vom Wurm, eine Urgal-Legende, die die Urgals Eragon am Lagerfeuer erzählen. Diese Geschichte nimmt die meisten Seiten des Buches in Anspruch und hat mich wirklich gefesselt. Hat mich selbst überrascht, aber so war es dennoch. 

Insgesamt ist "die Gabel, die Hexe und der Wurm" wenn man es als das nimmt was es ist, eine Kurzgeschichtensammlung nämlich, ein schöner kleiner Happen Alagaësia. Die perfekte Gelegenheit einfach mal wieder reinzuschauen und zu schauen, was unsere Helden aus der Eragon Reihe grade so machen und wie es ihnen geht. Ich bin schon gespannt auf weitere kleine Besuche, die vielleicht mit weiteren Bänden noch kommen werden.
Trotzdem. Kurzgeschichten sind für mich immer ein wenig unbefriedigend. Ich brauche das Epos, die Schlachten, die großen Gefühle in Fantasybüchern, was hier natürlich nicht gegeben war. Macht aber nichts, ich wollte die Eragon Bücher sowieso mal wieder lesen :-)




4 von 5 Sterne


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