Dienstag, 25. Dezember 2018

[Rezension] Jilliane Hoffman -Cupido




Kurzinfos:

Titel: Cupido (C.J. Townsend #1)
Autor: Jilliane Hoffman
erschienen im: Rowolth Verlag
Seiten: 476 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 12/18): 10,99€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Der Alptraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment, hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet ...
C. J. ist Staatsanwältin in Miami, und sie ist ein As. Eines Tages schnappt die Polizei bei einer zufälligen Verkehrskontrolle einen psychopathischen Serienkiller, nach dem seit Monaten gefahndet wird. Weil C. J. die Beste ist, betraut man sie mit der Anklage. Aber als ihr der Mann vorgeführt wird, den sie im Polizeijargon Cupido nennen, ist sie wie gelähmt. Es besteht kein Zweifel: ihr gegenüber sitzt der Mann, der sie vor 12 Jahren eine ganze, entsetzliche Nacht lang gefoltert und vergewaltigt hat. Wider alle Vernunft will C. J. nur eins: Vergeltung. Dabei vergisst sie, dass Rache auch blind machen kann. Blind gegenüber der tödlichen Gefahr, die für sie von Cupido noch immer ausgeht ...
 



Meine Meinung:

Ich bin normalerweise kein Thriller oder Krimi-Fan, aber das hat sich ganz gut gelesen. Normalerweise fokussieren sich solche Krimis ja eher auf die Polizisten und wie die ihre Ermittlungsarbeit machen, aber hier ist die Hauptperson eine Staatsanwältin und man begleitet sie auch durch den Alltag einer solchen, mitsamt der ganzen Hürden die man in der Gerichtswelt nehmen muss, den Medien, dem Stress und der engen Zusammenarbeit mit den Polizisten. Dieser Aspekt des Buches hat mir sehr gut gefallen, es war echt interessant und es war auch wirklich sehr authentisch geschrieben. 
Man startet sehr fulminant in die Geschichte und auch der letzte Teil war richtg stark, ich hab das Ende, absolut nicht vorhersehen können, wenngleich ich es schön gefunden hätte, wenn es nicht so aprubt kam. Der Mittelteil war leicht langatmig, da wär ein weniger kurzfristiges Ende auf jeden Fall drin gewesen.
Insgesamt war es mir auch eine winzige Kleinigkeit zu klischeehaft - Ich meine ein böser Bub mit Clownsmaske? Halloooo? Gehts noch stereotypischer? Im übrigen, auch wenn ich C.J.s Verhalten bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann - eine Menge was sie tut ist doch sehr unethisch und das macht die ganze Sache für mich sehr unrund, vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin selber als Staatsanwältni gearbeitet hat. 
Trotzdem hat mir das Buch besser gefallen, als ich erwartet hätte. Die Reihe würd ich auf jeden Fall weiterlesen :-)



3,75 von 5 Sternen

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