Freitag, 28. Dezember 2018

[Rezension] Thomas Käsbohrer - Die vergessenen Inseln




Kurzinfos:

Titel: Die vergessenen Inseln: Eine Reise durch die Geschichte der         Welt und zu mir selbst
Autor: Thomas Käsbohrer
erschienen im: Penguin Verlag
Seiten: 512 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 12/18): 15,00€



Klappentext:

Thomas Käsbohrer fühlt sich dort am wohlsten, wo nur noch Himmel, Wind und Wasser sind. Neun Monate im Jahr verbringt er auf dem Segelschiff und trotzt der Unwirtlichkeit des Meeres. Für »Die vergessenen Inseln« reist er durch das Mittelmeer, steuert große Eilande wie Sizilien an, aber auch fast vergessene wie Palagruža. Auf jeder Insel entdeckt er eine Geschichte, die über den Ort hinausweist und zeigt, warum unsere Welt so wurde, wie sie ist. Käsbohrer erzählt von dem Abenteuer, allein auf offener See zu sein, er bringt uns die Sehnsucht nach Weite nahe, die wir alle in uns tragen, und verdichtet seine Reise zu einer Geschichte der Welt, die so noch nicht erzählt wurde.



Meine Meinung:

Laut Jochen Malmsheimer ist die langweiligste Form der Literatur der Reisebericht. Nun liebe ich Jochen Malmsheimer heiß und innig, aber mit die vergessenen Inseln noch frisch im Gedächtnis, kann ich dem Herrn Malmsheimer da nicht so ganz zustimmen. Tatsächlich kann ich ihm nicht mal zu einem gewissen Teil zustimmen. Dieser Reisebericht ist nämlich so ungefähr das Gegenteil von langweilig. Nämlich spannend, informativ und er erzählt mehr als nur eine Geschichte:
Thomas Käsbohrer nimmt den Leser mit auf eine Segelreise durch das Mittelmeer, macht halt an größeren und kleineren Inseln und führt uns durch Jahrhunderte Inselgeschichte. All das liest sich keineswegs langatmig (auch wenn 500+ Seiten das vermuten lassen könten), sondern durchgehend interessant und spannend. 
Ein ganz und gar großartiges Buch, für jeden, der ein wenig geschichtsaffin ist und sich für die Inseln im Mittelmeer interessiert. 
Obwohl Käsbohrer natürlich segelnd von Insel zu Insel schippert, würde ich nicht sagen, dass es sich hier um ein Buch handelt bei welchem das Segeln im Vordergrund steht, die Inseln sind der Star, segeln höchtens ein Nebendarsteller. 
Insgesamt ein echt interessantes Buch, bei dem es Spaß macht sich ein bisschen mit Geschichte auseinanderzusetzen. Kudos Herr Käsbohrer :D



5 von 5 Sterne


Dienstag, 25. Dezember 2018

[Rezension] Jilliane Hoffman -Cupido




Kurzinfos:

Titel: Cupido (C.J. Townsend #1)
Autor: Jilliane Hoffman
erschienen im: Rowolth Verlag
Seiten: 476 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 12/18): 10,99€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Der Alptraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment, hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet ...
C. J. ist Staatsanwältin in Miami, und sie ist ein As. Eines Tages schnappt die Polizei bei einer zufälligen Verkehrskontrolle einen psychopathischen Serienkiller, nach dem seit Monaten gefahndet wird. Weil C. J. die Beste ist, betraut man sie mit der Anklage. Aber als ihr der Mann vorgeführt wird, den sie im Polizeijargon Cupido nennen, ist sie wie gelähmt. Es besteht kein Zweifel: ihr gegenüber sitzt der Mann, der sie vor 12 Jahren eine ganze, entsetzliche Nacht lang gefoltert und vergewaltigt hat. Wider alle Vernunft will C. J. nur eins: Vergeltung. Dabei vergisst sie, dass Rache auch blind machen kann. Blind gegenüber der tödlichen Gefahr, die für sie von Cupido noch immer ausgeht ...
 



Meine Meinung:

Ich bin normalerweise kein Thriller oder Krimi-Fan, aber das hat sich ganz gut gelesen. Normalerweise fokussieren sich solche Krimis ja eher auf die Polizisten und wie die ihre Ermittlungsarbeit machen, aber hier ist die Hauptperson eine Staatsanwältin und man begleitet sie auch durch den Alltag einer solchen, mitsamt der ganzen Hürden die man in der Gerichtswelt nehmen muss, den Medien, dem Stress und der engen Zusammenarbeit mit den Polizisten. Dieser Aspekt des Buches hat mir sehr gut gefallen, es war echt interessant und es war auch wirklich sehr authentisch geschrieben. 
Man startet sehr fulminant in die Geschichte und auch der letzte Teil war richtg stark, ich hab das Ende, absolut nicht vorhersehen können, wenngleich ich es schön gefunden hätte, wenn es nicht so aprubt kam. Der Mittelteil war leicht langatmig, da wär ein weniger kurzfristiges Ende auf jeden Fall drin gewesen.
Insgesamt war es mir auch eine winzige Kleinigkeit zu klischeehaft - Ich meine ein böser Bub mit Clownsmaske? Halloooo? Gehts noch stereotypischer? Im übrigen, auch wenn ich C.J.s Verhalten bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann - eine Menge was sie tut ist doch sehr unethisch und das macht die ganze Sache für mich sehr unrund, vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin selber als Staatsanwältni gearbeitet hat. 
Trotzdem hat mir das Buch besser gefallen, als ich erwartet hätte. Die Reihe würd ich auf jeden Fall weiterlesen :-)



3,75 von 5 Sternen

Sonntag, 9. Dezember 2018

[Rezension] Jeaniene Frost - Nachtjägerin


Kurzinfos:

Titel: Nachtjägerin (Die Welt von Cat und Bones Teil 1)
Autorin: Jeaniene Frost
erschienen im: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seiten: 416 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 12/18): 8,99€


Klappentext:

Sarkastisch, gefährlich, aber auch unvergleichlich sexy – das sind die Vampire von Jeaniene Frost

Der Vampir Spade ist alt und mächtig, doch seit seine große Liebe starb, ist er nicht mehr bereit, sich zu binden. Bis er Denise MacGregor kennenlernt! Aber die junge Frau hasst Vampire, denn ihr Mann wurde von den Blutsaugern ermordet. Spade ist sofort klar, dass sie für ihn tabu ist. Da bittet Denise ihn um Hilfe. Spade weiß, dass er diese nicht gewähren sollte. Sobald der erste verführerische Tropfen Blut fließt, sind sie beide auf immer verloren. Doch wird er dieser Versuchung widerstehen können?




Meine Meinung:

Nachtjägerin ist ein Spin-Off-Roman zu der Buchserie Nighthuntress von Jeaniene Frost und ich bin ganz ehrlich - keine Ahnung warum ich da so lange einen Bogen drum gemacht habe! Chronologisch setzt das Geschehen hier etwa nach Band 4 ein, daher würd ich empfehlen mindestens schon so weit zu lesen bevor zu diesem Buch hier gegriffen wird. 

Ich hab die gut 400 Seiten in einem Rutsch durchgelesen, die Geschichte von Denise und Spade hat mir echt gut gefallen. Beide werden mir in dem Buch als absolut glaubhafte Charaktere geschildert, die beide mit ihren Dämonen zu kämpfen haben (zuzüglich zu dem richtigen Dämon auch noch mit metaphorischen Dämonen, hihi) und trotzdem schnell auch den Blick füreinander finden. Ich mochte die Liebesgeschichte, sie hat sich glaubwürdig entwickelt, hat der Hauptstoryline nie die Show gestohlen und hat sich sehr organisch in den Plot eingefügt. Me likes!
Ansonsten - ich hab mich gefreut in diesem Buch auch wieder auf alte Bekannte zu treffen - besonders Ian liebe ich ja, er ist einfach großartig! 
Frau Frost hat einen wunderbaren leichten und flüssigen Erzählstil, die Seiten fliegen nur so dahin und es hat Spaß gemacht zu lesen. Das ist die Jeaniene Frost, die ich während der Cat und Bones Serie lieben gelernt habe, grandioser Erzählstil.

Ich bin jetzt schon ganz gespannt auf den Folgeband Rubinroter Schatten, der die Geschichte von Mencheres bereithält! 


4 von 5 Sternen

Mittwoch, 5. Dezember 2018

[Gedanken] Mängelexemplare

                                                                                                   © vanessa.liest



Ich bin ganz ehrlich. Ich hab ein Problem. Ich bin bookaholic und ich kaufe mehr Bücher als es meinem schmalem Studentengeldbeutel gut tut. Ich liebe Bücher. 
Ich höre oft, dass Leute nicht so gerne Mängelexemplare kaufen, eben wegen des Stempels und weil hin und wieder eine kleine Macke drin ist, aber für mich sind Mängelexemplare die Rettung, ich kann Bücher kaufen, muss aber nur halb so viel Geld dafür ausgeben. Großartig, oder nicht? 
Ich muss auch sagen, es macht mir nur wenig, dass es auf dem Schnitt dann diesen Stempel gibt (Protipp: Mit Schmirgelpapier lässt sich der sogar leicht entfernen, bin nur immer zu faul dafür) und im Regal sieht man den ja sowieso nicht. 
Natürlich ist mir nicht egal wie ein Buch aussieht, ich schau mir genau so gerne hübsche Cover an wie jeder andere Mensch auch und ich will Bücher einer Reihe immer im gleichen Ausgabenformat haben, aber der Zustand ist tatsächlich zweitrangig. Solang keine Seiten fehlen bin ich da leidenschaftslos. 
Im übrigen sind Mängelexemplare sowieso meistens, bis auf den Stempel eben,vollkommen in Ordnung :D

Wie seht ihr das? Kauf ihr auch gerne mal ein Mängelexemplar, oder geht das für euch gar nicht?



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[Rezension] Hédi Fried - Fragen die mir zum Holocaust gestellt werden

Kurzinfos: Titel: Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden Autorin: Hédi Fried erschienen im: Dumont Verlag Seiten: 160 Seite...