Dienstag, 13. November 2018

[Rezension] Edward Lee - Bighead



Kurzinfos:

Titel: Bighead: Ein brutaler, obszöner Thriller
Autor: Edward Lee
erschienen im: Festa Verlag
Seiten: 352 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 11/18): 13,95€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Ein brutaler, obszöner Thriller!
Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat ...
Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.



Meine Meinung:

Bevor ich irgendetwas zu dem Buch sage muss ich ganz ehrlich mal noch eine kleine Warnung aussprechen: Dieses Buch ist nichts für zart besaitete Seelchen, oder Menschen mit schwachem Magen. Lest dieses Buch nicht auf leeren Bauch und setzt euch in der Sbahn nicht neben Omis wenn ihr dieses Buch lesen wollt (die lesen mit und wollen dann wissen was mit euch nicht stimmt. Mir original so passiert >.<). 

Dieses Buch ist verstörend, ekelerregend und ganz ehrlich, über meine Komfortzone hinaus widerlich. Dieses Buch bricht jedes Tabu: Gewalt, Sex, Vergewaltigungen, jegliche Art von Körperflüsigkeiten (und ich meine wirklich - jede), Kannibalismus, Obszönitäten, Grausamkeiten - alles. Dieses Buch macht vor nichts und niemandem Halt - nicht vor Babies, der Kirche, netten alten Ladies - vor absolut gar nichts. Mir ist besonders zu Anfang des Buches echt richtig schlecht geworden, alles wird sehr wortreich und detailliert beschrieben.

Trotzdem, und das sage ich fast widerwillig, trotzdem übt Bighead eine gewisse Faszination aus. Wenn man sich mal durch den Ekel und die Skepsis hindurchliest, ist es ein wahnsinnig gut geschriebenes Buch. Gut schreiben kann der Herr Lee. Ohne Frage. Bighead ist aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben und jede Sichtweise ist stilistisch anders und dem Charakter aus dessen Sicht berichtet wird angepasst. Das ist wahnsinnig schlau gemacht und hat das Buch immer interessant gehalten.

Insgesamt ein für die entsprechende Zielgruppe wahnsinnig gutes Buch, trotzdem war das vermutlich doch das letzte Buch, dass ich von dem Autor gelesen habe. Ich bin wohl eine von den zart besaiteten Mädchen ^^


3 von 5 Sternen


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