Donnerstag, 18. Oktober 2018

[Rezension] Marc-Uwe Kling - Die Känguru Apokryphen



Kurzinfos:

Titel: Die Känguru Apokryphen 
Autor: Marc-Uwe Kling
Erschienen im: Ulstein Verlag
Seiten: 208 Seiten
Taschenbuch
Preis (Stand 10/18): 9€ zum Beispiel bei amazon


Klappentext:

Sensation, Sensation: Archäologen haben in einem Geheimfach in Marc-Uwes Schreibtisch neue Geschichten vom Känguru und seinem Kleinkünstler gefunden! Dies ist nicht die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung der Känguru-Chroniken. Triologie bleibt Triologie. Aber ein anständiger Kleinkünstler hat natürlich eine Zugabe vorbereitet.
»Die Känguru-Apokryphen« versammeln zum ersten Mal alle weniger bekannten Eskapaden des dynamischen Duos: Episoden, die zwar nicht im allgemein gültigen Hochkanon der »Känguru-Trilogie« vertreten, aber ebenso witzig sind. Geschichten aus Anthologien, Live-Programmen ... und aus besagtem Geheimfach.




Meine Meinung:


Wer kennt sie nicht? Die Känguru Chroniken? Ich erinnere mich noch genau, wie damals meine ehemalige Mitbewohnerin in mein Zimmer gestürmt ist und meinte ich sollte sofort alles stehen und liegen lassen und dann haben wir uns aufs Bett gesetzt und sie hat mir aus den Kanguru Chroniken, dem ersten Teil der Trilogie vorgelesen. Und ich war hin und weg und fix unf foxy. Da hat dann die Liebesbeziehung zwischen mir und dem Känguru begonnen, das kommunistische Känguru, das bei einem Kleinkünstler in Berlin wohnt.
Deswegen war ich auch "over the moon", wie der gemeine Engländer sagen würde, als ich gehört habe, dass es neue Geschichten um und mit meinem Lieblingsbeuteltier geben wird. 
Und ich muss sagen - Die Känguru Apokryphen haben mich nicht enttäuscht. Zwar waren die ein oder andere Geschichte schon aus anderen Veröffentlichungen  bekannt (etwa aus seinem Soloprogramm "Wenn alle Stricke reißen kann man sich nicht mal mehr aufhängen" und den Anthologien "Über Wachen & Schlafen" und "Über Arbeiten & Fertigsein" - alles ebenfalls sehr zu empfehlen!), aber das hat mir nicht den Spaß verdorben. Ganz im Gegenteil - ich kann an dem Punkt nicht dazu raten das Buch in öffentlichen Verkehrsmitteln zu lesen - ich habe laut gelacht (und ich rede hier von Bauchkrämpfen) und Leute haben komisch geschaut xD
Das einzige was mir vielleicht ein winziges bisschen gefehlt hat war der rote Faden zwischen den Geschichten, aber andererseits haben wir hier ja auch Apokryphen, eben Texte, die es nicht in die original Trilogie geschafft haben, deswegen kann man dem Buch das irgenwie auch nicht negativ ankreiden.
Insgesamt allso müssen sich die Apokryphen sich nicht in Anwesenheit ihrer großen Brüder, den Chroniken, dem Manifest und der Offenbarung, auf keinen Fall verstecken, ich habe jede Geschichte wahnsinnig gerne gelesen! Und die Känguru Apokryphen werden von mir auf jeden Fall in die Kategorie: "witzig" gesteckt.
Wer die Känguru Geschichten noch nicht kennt - Shame on you! Lesen!
Es grüßt - die Justizvollzugsbeamtin, Sektion Oberbayern des asozialen Netzwerk


5 von 5 Sternen

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