Dienstag, 16. Oktober 2018

[Rezension] Antje Babendererde - Wie die Sonne in der Nacht




Kurzinfos:

Titel: Wie die Sonne in der Nacht
Autorin: Antje Babendererde
Erschienen im: Arena Verlag
Seiten: 480 Seiten
Hardcover
Preis (Stand 10/18): 18€ zum Beispiel bei amazon



Klappentext:

Am Ende ihres Austauschjahres in New Mexico sucht Mara das Abenteuer. Und es fällt ihr buchstäblich vor die Füße: in Gestalt eines verletzten Jungen mit rabenschwarzem Haar, der ohne Gedächtnis ist und ohne Sprache. Einzig an seinen Namen kann er sich erinnern - Kayemo. Gemeinsam brechen die beiden in die Wildnis auf. Sie entdecken geheime Orte der Pueblo-Indianer und Spuren, die in Kayemos Vergangenheit führen. Mit jedem Schritt dringen mehr dunkle Geheimnisse an die Oberfläche. Geheimnisse, die die wachsenden Gefühle zwischen Mara und Kayemo unmöglich zu machen scheinen. Aber längst schlagen die Herzen der beiden füreinander …



Meine Meinung:

Mein Highlight in diesem Buch - ganz klar die ganzen Infos zu den Pueblo Indianern in New Mexico. Bei jeder Zeile ist es klar, wie viel Recherche, die wohl auch nicht einfach war, und wie viel Herzblut in diesen knapp 500 Seiten steckt. Jeder Aspekt der Kultur und der Lebensweise der Indianer ist wunderschön beschrieben und macht Lust darauf sich weiter und über das Buch hinaus zu informieren und mehr zu erfahren (was ich auch getan habe!). 
Die Geschichte selber ist durchgehend spannend und es gibt jede Menge Drama und OMG-Momente! Bis zum Ende war das Ende für mich nicht absolut vorhersehbar und das macht in meinen Augen eine Geschichte zu einer guten Geschichte.
Hier treffen zwei Welten rabiat aufeinander, nämlich die Welt von Kayemo, dem Indianerjungen, der so tief in seiner Kultur verwurzelt ist und für den so viele Aspekte Maras westlicher Lebensweise absolut unverständlich und manchmal auch erschreckend sind. Trotz aller Widrigkeiten und Unterschiede verlieben sich die beiden ineinander und hier fangen meine Probleme mit der Geschichte an. Mara ist mir so unsympathisch wie vorher noch kein Charakter der Autorin und ihr respektloses Verhalten hat mich oft richtig ärgerlich gemacht. Ich verstehe, dass dieser Aspekt ihrer Persönlichkeit dem Leser die Unterschiede zwischen den beiden Charakteren aufzeigen soll, doch finde ich, dass weniger in dem Fall doch mehr gewesen wäre. Zum Ende hin wurde es besser und ich habe mit Mara letzlich meinen Frieden geschlossen, weil ich gesehen habe wie sie gewachsen ist, aber der bittere Nachgeschmack ist geblieben.
Sprachlich ist dieses Buch, genau wie jedes andere Buch der Autorin wieder zauberhaft gelungen. Es liest sich durchgehend flüssig, obwohl es den einen oder anderen Abschnitt gab, in der sich die Handlung ein wenig gezogen hat. 
Abschließend bleibt mir noch zu sagen, dass ich das Buch trotz meiner Vorbehalte Mara gegenüber, gerne gelesen habe, vor allem weil die anderen wichtigen Charaktere, allen voran Kayemo, große Persönlichkeiten waren, im guten wie im schlechten. 

4 von 5 Sternen!


Kommentare:

  1. Hallo:)

    Ich habe bisher zwei Bücher von der Autorin gelesen, unter anderem Libellensommer, das Buch hatte mir auch gut gefallen, deshalb bin ich neugierig geworden auf "Wie die Sonne in der Nacht".
    Vor allem wenn du darüber schreibst, dass dich das Buch überraschen konnte - das klingt doch schon sehr gut! :D
    Wahrscheilich wandert das Buch jetzt auf meine Wunschliste:D
    Ich finde deinen Blog auch echt schön, deshalb schaue ich auch jetzt öfter vorbei und bleibe gerne als Leserin:)

    Liebe Grüße
    Sabrina von The Magnificence of Books
    https://themagnificenceofbooks.blogspot.com/

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    1. Wow mein erster Kommentar! Fanfaren und Trompeten :D Danke dir für deine netten Worte, ich schau bei dir auch gleich mal vorbei :D Und ja - überraschend war es tatsächlich in vielerlei Hinsicht! Viel Spaß beim lesen, wenns dann soweit ist :D

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    2. Gerne:)
      Danke, ich bin mal gespannt wie das Buch wird!:D Hast du Isegrim von der Autorin schon gelesen?

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    3. nein noch nicht! Hab aber auch gehört, dass das gut sein soll!

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    4. Mir hat es nicht ganz so gut gefallen, aber ich muss auch sagen, dass ich ab ungefähr der Hälfte nicht mehr weiter gelesen habe. Aber die anderen Bücher der Autorin mochte ich ganz gerne!

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